Netzwerk Urban FutureS

Das Netzwerk “Urban FutureS” ist ein Zusammenschluss verschiedener Gruppen und AkteurInnen in Hannover, die sich der Frage nach einer zukünftigen, gerechten und nachhaltigen Stadtgesellschaft verschrieben haben. Dialoge, Aktionen und Visionen prägen unsere Veranstaltungen.

Zum Hintergrund

Städte sind Orte von Gemeinschaft, Subkultur, wirtschaftlicher und ökologischer Innovation, Kreativität, Modernisierung und Wertschöpfung. Es müssen aber auch Folgen von Erwerbslosigkeit, Verdrängung, Ausgrenzung, Interessenkonflikten und demografischem Wandel bewältigt werden. Wir erleben schrumpfende Städte, Citys ohne Menschen – öde Orte, mit Vorrang für Autos und Straßen oft ohne Gärten und Natur -, explodierende Mietpreise und Suburbanisierung.
In Großstädten ist zudem eine mehr oder weniger starke Aufspaltung von Wohnquartieren nach Einkommen zu beobachten. Manche BewohnerInnen werden aus begehrten Stadtteilen verdrängt, sobald diese durch Initiativen aufgewertet und damit “leider” für den Immobilienmarkt interessanter werden. Aber auch “abgewirtschaftete” Quartiere werden attraktiv und entwickeln bisher unbekannte Anziehungskräfte für vielfältiges Stadt(er)leben.
Wir blicken auf Städte als Lebensorte, in denen soziale Bewegungen entstehen, neue Lebensformen im Alltag erprobt und Geschäfte gemacht werden, kulturelle Vielfalt herrscht und eine gelungene soziale und politische (Selbst-)Organisation mit Inklusions- und Partizipationsbemühungen eine politische Teilhabe am kommunalen Leben sicherstellt.

Unsere Themen

Wir beschäftigen uns mit
- Menschen und Kultur, mit Verkehr, Ökonomie und Natur
- Stadtentwicklung und bürgerschaftlichem Engagement
- selbstverwalteten Projekten und Aneignung von städtischem Raum
- kommunalen politischen Prozessen
- Realitäten und Visionen – Hoffnungen und Ängsten
- Verdrängung und Ausgrenzung, aber auch mit Inklusion und Partizipation

Ein breites Netzwerk von AkteurInnen zeigt auf vielfältige Art und Weise, welche Chancen im sozialen Zusammenhalt und gemeinschaftlichem Engagement liegen. Es wird deutlich, wie soziale und kulturelle Gemeingüter helfen können, neue inklusive Sozialräume zu schaffen und dem Auseinanderdriften entgegenzuwirken. Lassen Sie uns diskutieren – wir freuen uns über Ihr Interesse.