Ausverkauftes Haus bei der 2. Utopianale!

 News vom 24.02.2014

Beim Filmfestival für positive Zukunftsideen einer enkeltauglichen Gesellschaft mussten am vergangenen Samstag im Kulturzentrum Faust mehrfach die Türen wegen Überfüllung der Räume geschlossen werden.

Als Stargäste waren Marc Pierschel und Kati Kosler aus Münster (Live and let live) und Sarah Wittkamp aus Freiburg (Die Strategie der krummen Gurken) mit ihren Filmen dabei, die sich aber so gar nicht als Stars präsentierten. Sehr herzlich und ganz pragmatisch wurde sich über den Themenschwerpunkt Ernährungsperspektiven unterhalten. Auch bei den weiteren Filmen „How to cook your Life“ und „What Happiness is“ war der Saal voll und sogar bis aus den Nähten platzend. 

Die über 340 zahlenden und geladenen Gäste haben an diesem Tag aber nicht nur Filme gesehen. Gemäß dem Motto Filme und Gespräche wurden vor jedem Film Kontakte geknüpft und auch in 3 Workshops diskutiert. Beim ganztägigen Markt der Möglichkeiten hatten die BesucherInnen die Möglichkeit sich in Form einer Messe über mehr als 10 Initiativen und Gruppen zu informieren.

Initiator und Moderator des Festivals Felix Kostrzewa zeigte sich überglücklich über den Verlauf. Von ZuschauerInnen war vor allem zu hören, dass die Inspirationen durch die Inhalte und die Erfahrung der Gemeinsamkeit als Viele, die sich für eine nachhaltige Gesellschaft interessieren, begeistern und engagieren, ein sehr gutes Gefühl vermitteln und Mut machen.

Besonders erwähnenswert bleibt noch die logistische Meisterleistung der vom Wissenschaftsladen Hannover e.V. ausgerichteten Mitmachküche. Nachdem den Nachmittag über gemeinsam und öffentlich geschnippelt worden war, versorgte das Team innerhalb von wenigen Minuten die ganze Gemeinschaft (immerhin zu dem Zeitpunkt sicher 150 Menschen) mit einem leckeren Teller. Passend zum Tag natürlich vegan, aber ob das jedem Menschen beim Milchreis, den es als Nachtisch gab aufgefallen ist?

Die 2. Utopianale wurde mit der Unterstützung vom Agenda21Büro der Landeshauptstadt Hannover, der Stiftung Leben & Umwelt, Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen, der Niedersächsischen Bingo-Umwelt-Stiftung und des Bezirksrat Linden-Limmer verwirklicht. Dazu wurde auch mehr als 50 MitmacherInnen, Teams und Gruppen am Abend für ihre Mitarbeit gedankt. Ein echtes Gemeinschaftsergebnis also.

Andeutungen zu einer 3. Auflage ließen natürlich bei so einem Erfolg nicht auf sich warten. Mit einem Augenzwinkern wies Kostrzewa auf die Berlinale hin, die jährlich im Frühjahr stattfindet. Auf Nachfrage war es jedoch wohl eher der Termin, denn die Größe, die ihm da vorschwebt. Aber bei dem vorgelebten Wachstum der ersten 2 Jahre kann man sich auf Einiges gefasst machen.

Für professionelle Fotos von der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an Frau www.ninaweymann.de (Mobil 004917672444432). Die Rechte an den Bildern liegen bei ihr.

VeranstalterInnen:
· Transition Town Hannover e.V.
· Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.
· Agenda 21 Büro der Landeshauptstadt Hannover

In Zusammenarbeit mit:
· Kulturzentrum Faust e.V.
· Gartencoop Freiburg
· Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen VEN e.V. – Projekt Utopista
· Wissenschaftsladen Hannover e.V.

Ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von:
· Bingo! Niedersächsische Umweltstiftung
· Bezirksrat Linden-Limmer

Projektleitung: Felix Kostrzewa | 0511-132 55 69 | contakt@felix-k.de
Ort: Warenannahme im Kulturzentrum Faust und Café Siesta
Trailer der gezeigten Filme: www.utopianale.de
Für Ihre Fragen steht Felix Kostrzewa gern zur Verfügung.

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